
Landesbischof
Dr. Johannes Friedrich
"Jugendarbeit hat für mich heute in der bayerischen Landeskirche die höchste Priorität. Deshalb freue ich mich, dass die Stiftung dazu beitragen soll, eine zeitgemäße Jugendarbeit zu fördern. Gerne stehe ich für die Stiftung als Pate zur Verfügung."

Marga Beckstein
"Da ich selber in der Gemeinde mitarbeite, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass evangelische Jugendarbeit Unschätzbares leistet: Sie verbindet junge Menschen, die ihren Glauben aktiv leben wollen, sie gibt ihnen Halt und Orientierung im Leben und begleitet sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Die Stiftung ist eine willkommene Einrichtung, die vieles noch wirksamer unterstützen und voranbringen kann."
Marga Beckstein bildet als Seminarrektorin Referendarinnen und Referendare für das Grundschullehramt aus.

Karlheinz Brandenburg
"Die Jugendarbeit ist ein Management erster Güte. Sie hat mich und mein Leben geprägt. Ich möchte, dass noch viele junge Menschen gute Erfahrungen in der Jugendarbeit machen können."
Professor Dr. Karlheinz Brandenburg ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie in Ilmenau. Er hat den MP3-Player entwickelt. In der Jugendarbeit war er 20 Jahre lang ehrenamtlich aktiv, insbesondere beim Verband Christlicher Pfandfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie als Vorsitzender des Landesjugendkonventes.

Claus von Wagner
"Die Evangelische Jugend ist und bleibt für mich die Quelle von all dem, was ich bin.
Das Grundgefühl, mit ehrenamtlichem Engagement etwas Gutes erreichen zu können, Gemeinschaft zu spüren, Freundschaften ? das alles verdanke ich der Evangelischen Jugend."
Claus von Wagner ist Kabarettist. Als Ehrenamtlicher war er in der Dekanatsjugendarbeit in Bad Tölz unter anderem im Leitungsteam aktiv.
Das Kind mit der Pusteblume.
Es macht Spaß, die Samen in den Wind zu blasen. Ob daraus neue Löwenzähne werden? Wenn ich auf die kleinen Sporne sehe, dann sage ich mir:
Eigentlich Quatsch, das verfliegt doch. Doch die Erfahrung sagt: Es funktioniert.
Wenn ich an meine eigene Geschichte denke: Gelernt habe ich von Menschen, die in mir etwas angestoßen haben. Diejenigen, die mir ihre geschlossenen Weltbilder nahe bringen wollten, hatten bei mir einen schweren Stand. Zu groß waren meine Anfragen als Jugendlicher. Zu groß mein Widerspruch gegen all das Bestehende. Schwer hatten es bei mir auch die, die sich mit vorgegebenen Zuständen abfinden wollten: Die Frieden für eine unerreichbare Utopie hielten, und mir mein Engagement für Abrüstung ausreden wollten. Gelernt habe ich von Menschen, die mich ernst genommen haben. Da gab es manche Anstöße: Ein Wort, das mich zum Nachdenken bewog, eine Frage, die mich herausforderte oder das gemeinsame Schweigen, das mir zeigte, es gibt keine einfachen Antworten.
All das hat in mir weitergearbeitet. Ein Same war gelegt. Es ist etwas Eigenständiges daraus gewachsen. Etwas, was zu mir passte. Vielleicht redet die Bibel ja deswegen so oft von Samen. Es sind nicht die fertigen Lösungen, die einen Menschen prägen, sondern das, was man in ihn hineinlegt. Dass man einem Menschen zutraut, dass er damit etwas anfängt, dass er es weiterentwickelt. Und dass der Heilige Geist dabei wirkt.
