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09.05.16, 09.05.16 - 10:27 Uhr Uhr

Ergebnisse des Landesjugendkonvents 2016

Pascal Laudenbach aus dem Dekanat Rosenheim ist neuer Vorsitzender des Landesjugendkonvents

Der 22-Jährige wurde bei der Vollversammlung des Landesjugendkonvents vom 5. bis 8. Mai in Pappenheim zum neuen Vorsitzenden gewählt. Jannica Heilmann aus Würzburg trat aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl an.  

Pascal Laudenbach studiert Nanostrukturtechnik und engagiert sich schon seit zwei Jahren im Leitenden Kreis des LJKo. Seine Stellvertreter/-innen sind: Anna Heinrich, Dekanat Cham und Mark Rinke aus dem Dekanat Weilheim. Die Beisitzer sind: Benjamin Molinaro, Dekanat München Südost, Sarah Rettich, Dekanat Neu-Ulm, Linja Dittmann, Dekanat Augsburg, Paula Meyer, Dekanat München Mitte, Marlene Altenmüller, Dekanat München Nord und Tobias Creutzner, Dekanat Castell.  

Der Landesjugendkonvent (LJKo) ist das Delegiertentreffen der Ehrenamtlichen in der Evangelischen Jugend in Bayern. Insgesamt engagieren sich 15.000 ehrenamtlich für die Jugendarbeit ihres Dekanatsbezirkes bzw. ihres Landesverbandes. Der Konvent tagt jedes Jahr am Christi-Himmelfahrts-Wochenende in Pappenheim.    

Im Dialog den eigenen Glauben entdecken  

Der diesjährige Konvent, an dem 160 junge Ehrenamtliche aus nahezu allen Dekanaten Bayerns zusammen kamen, stand unter dem Motto „interreligiöser Dialog“. Dazu wurden auch Gäste unterschiedlicher Religionen und Gemeinschaften eingeladen, zum Beispiel jüdische Studierende, Adventjugend, Aleviten, Vertreter/-innen des Islam, eine Schwester der Christusbruderschaft Selb, christliche syrische Flüchtlinge und die Katholische Jugend.  

Als besonderer Gast mischte sich Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unter die jungen Leute. Gemeinsam mit der Evangelischen Jugend möchte er darüber nachdenken, wie heute Religionsinhalte vermittelt werden können. Untersuchungen würden zeigen, dass die christlichen Inhalte eher selten über die Familien transformiert würden. Deswegen sei es ihm wichtig, mit der Jugend im Gespräch zu bleiben. Interreligiöser Dialog ist für den Bischof kein Widerspruch. Im Gegenteil, „er ist eine Möglichkeit, seinen eigenen Glauben zu entdecken“. Einig waren sich alle Teilnehmenden des Landesjugendkonvents darin, dass man durch das Gespräch mit Andersgläubigen seine eigene Religion besser verstehen kann.    

Christina Frey-Scholz
Öffentlichkeitsarbeit
9. Mai 2016

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