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10.10.16, 10.10.16 - 10:35 Uhr Uhr

Paula Tiggemann ist die neue Vorsitzende der Evangelischen Jugend in Bayern

Paula Tiggemann ist die neue Vorsitzende der Evangelischen Jugend in Bayern
Die Landesjugendkammer, das höchste Entscheidungsgremium der EJB, hat am Samstag, 8. Oktober in ihrer Vollversammlung in Nürnberg, die 23-jährige Paula Tiggemann zur neuen Vorsitzenden gewählt.
Stellvertretende Vorsitzende ist weiterhin Julia Simon, die außerdem die EJB in der Landessynode vertritt. Somit hat nun die Evangelische Jugend eine „weibliche Doppelspitze“.

Der bisherige Vorsitzende Patrick Wolf ist aus beruflichen Gründen vorzeitig zurückgetreten.
Seit 1. Oktober ist er persönlicher Referent des Präsidenten des Bayerischen Jugendrings.

Paula Tiggemann studiert Soziale Arbeit in Nürnberg. Jugendarbeit kennt sie aus unterschiedlichen Perspektiven, wie sie selbst sagt. „Ich bin mit meinen Eltern oft umgezogen und habe Jugendarbeit in den Dekanaten Aschaffenburg, Augsburg und Gunzenhausen kennengelernt.“ Über den Arbeitskreis Frauen und Mädchen hat sie Kontakt zur Landesebene bekommen, wurde in die Landesjugendkammer und dann in den Geschäftsführenden Ausschuss gewählt.

Glaube, Liebe, Hoffnung

Nach intensiven Gesprächen hat sie sich entschieden, für den Vorsitz zu kandidieren und erklärt, dass die Grundlage ihres Engagements und Handels auf dem Bibelvers aus Korinther 13,13 beruhe: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.“

Der Glaube ist für Paula Tiggemann die Basis und die Motivation, sich für Kinder und Jugendliche und ihre Welt und Zukunft einzusetzen. Sie ist überzeugt, dass dieses christliche Profil die EJB von andern Jugendverbänden unterscheidet und es sich lohnt, dieses in unterschiedlichen Kontexten und politischen Gesprächen einzubringen.

„Evangelische Jugendarbeit ist für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt die neue Vorsitzende. Für die Themen, Positionen und Ideen will sie sich genauso einsetzen, wie für Kinder- oder Jugendfreizeiten sowie für Arbeitskreise und für die unterschiedlichen Positionen in Kirche und Jugendarbeit. „Ich liebe es, weiterzudenken und langfristige Lösungen und nachhaltige Ziele zu verfolgen.“ Dies sei gerade für die Arbeit mit Kindern so wichtig.  

Auf die vielen Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf sie und auf die Jugendarbeit warten, entgegnet sie: „Ich habe die Hoffnung, dass wir es gemeinsam schaffen und unsere Positionen weiterhin selbstbewusst und erfolgreich vertreten.“ Zuversichtlich und hoffnungsfroh blickt in die Zukunft und freut sich auf ihre neuen Aufgaben.

Christina Frey-Scholz
Öffentlichkeitsarbeit
10. Oktober 2016

 

 

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