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25 Jahre FÖJ in Bayern, 25 Jahre erfolgreiche Arbeit – Umweltschutz geht alle an

München/Pappenheim 26. August 2020. Am 1. September vor 25 Jahren starteten erstmals 64 junge Menschen in den Einsatzstellen des Freiwilligen Ökologischen Jahres. Heute sind es etwa 200 Freiwillige, die sich ein Jahr lang für Ökologie und Umweltschutz engagieren.

Seit 1995 wird das FÖJ Bayern in Trägerschaft der Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN), der Evangelischen Jugend in Bayern (EJB) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Bayern angeboten.

In einem Vierteljahrhundert ist viel passiert: Ehemalige Freiwillige haben mittlerweile „ihre“ Einsatzstelle übernommen und führen diese nun weiter. Von anderen Ehemaligen bewerben sich heute sogar deren Kinder für ein FÖJ. Es hat sich vieles getan und noch mehr nachhaltig entwickelt, doch die Fridays for Future Bewegung zeigt auch ganz deutlich, dass gerade im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) noch viel intensiver gearbeitet werden muss. Hier leistet das FÖJ einen wichtigen Beitrag.

Aller Anfang ist schwer und Gutes braucht etwas Zeit. So hat sich der JBN bereits 1988 für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Bayern eingesetzt, ein Jahr später folgte der BDKJ Bayern und dann die EJB. Doch es sollte noch weitere sieben Jahre dauern, bis alle Hürden genommen wurden und der damalige Staatsminister Dr. Thomas Goppel den Startschuss zum ersten Jahrgang am 1. September 1995 gab. „Sie (die Freiwilligen, Anm.d.Red.) leisten damit ihrer Umwelt und ihrer Gemeinschaft einen großen Dienst. Aber sie erringen auch einen Gewinn für sich selbst und ihre eigene, persönliche Entwicklung,“ brachte es der damalige Umweltminister auf den Punkt.

Von Anfang an dabei ist Doris Knoll, FÖJ-Anleiterin im Naturerlebniszentrum (NEZ) Burg Schwaneck. „Wenn ich an den Anfang denke, dann fällt mir sofort ein, dass sich die Umweltbildung in der Startphase befunden hat. Es entstanden die ersten Umweltstationen.

Die Freiwilligen im FÖJ waren sozusagen als Pioniere mit dabei. Wichtig im FÖJ ist immer, dass die jungen Menschen Möglichkeiten finden, sich und ihre Fähigkeiten auszutesten und neue praktische Erfahrungen in der BNE, diesen Begriff gab es damals noch gar nicht, zu sammeln.”

Friedemann Hennings, FÖJ-Referent bei der Evang. Jugend in Bayern sagt: „Das FÖJ ist ein großartiges Angebot für junge Menschen, in dem sie sich für Natur und Umwelt engagieren, aber auch viele Impulse für ihre Lebensgestaltung mitnehmen können. Für die Gesellschaft und die Erhaltung der natürlichen Ressourcen ist es wichtig, dass das FÖJ auch in Zukunft angeboten wird.“

Damals wie heute ist das FÖJ ein Angebot an junge Menschen, die ein Jahr lang freiwillig in einer Einrichtung des Natur- und Umweltschutzes oder der Umweltbildung arbeiten und lernen wollen. Neben der praktischen Tätigkeit an einer Einsatzstelle finden fünf einwöchige Seminaren statt, die zum Erfahrungsaustausch, zur Umweltbildung und auch zur Unterstützung bei persönlichen Fragen der Lebens- und Zukunftsplanung dienen. Beginn des freiwilligen Jahres ist jeweils der 1. September.

Alle weiteren Informationen rund um das FÖJ sind auf www.foej-bayern.de zu finden, oder gerne bei den Referaten zu erfragen:

BDKJ Landesstelle FÖJ Referat, Landwehrstr. 68, 80336 München,
+49 89 532931-25, foej[at]bdkj-bayern.de

EJB FÖJ Referat, Stadtparkstraße 8, 91788 Pappenheim, +49 9143 604-60,
info[at]foej.ejb.de, www.facebook.de/foejejb


JBN FÖJ Referat, Schmiedwegerl 1, 81241 München,
+49 89 159896-50, foej[at]jbn.de

 

Christoph Schreiber
Öffentlichkeitsarbeit BDKJ