EJB wird Bündnispartnerin von "United 4 Rescue".

Die Landesjugendkammer beschließt im Rahmen der Vollversammlung am Wochenende (5.-7. Dezember in Heilsbronn) den Beitritt zum Bündnis zur Seenotrettung.

„United 4 Rescue" ist ein Bündnis verschiedener Vereinigungen unter der Trägerschaft von „Gemeinsam Retten e.V.“ Das Bündnis unterstützt die zivilen Seenotrettungsorganisationen, die im Mittelmeer dem Ertrinken von Menschen auf der Flucht nicht tatenlos zusehen, sondern da humanitär handeln und Menschenleben retten, wo staatliche Seenotrettung fehlt.

Bereits am Landesjugendkonvent 2019 haben die Ehrenamtlichen der Evang. Jugend mit einem Beschluss zur Seenotrettung ihre Forderungen an Gesellschaft, Politik und Kirche formuliert, die uneingeschränkte Rettung von Menschenleben und als Konsequenz daraus den Ausbau der organisierten Seenotrettung voranzutreiben. „Als christliche Jugend leben wir die Vorstellung einer offenen Kirche und Gesellschaft, die Menschen in Not bedingungslos hilft“, heißt es in dem Beschluss. 

Deswegen ist es für die EJB eine Selbstverständlichkeit und logische Konsequenz; diesem Bündnis beizutreten. „Wir sind überzeugt, dass zu gelebtem Glauben auch eindeutiges Handeln gehört“, sagt Paula Tiggemann, Vorsitzende der EJB. Den Aufruf zum Spendensammeln für ein Rettungsschiff will die EJB als Bündnispartnerin über ihre Social Media-Kanäle unterstützen und damit ein deutliches Zeichen setzen. Von „United 4 Rescue" gibt es dazu Kampagnenmaterial, das gerade für die Jugendarbeit hervorragend geeignet ist. Wie zum Beispiel: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“ Paula Tiggemann sagt: „Da lässt sich auch nichts hinzufügen. Menschenleben muss uneingeschränkt gerettet werden. Punkt.“

Christina Frey-Scholz
Öffentlichkeitsarbeit
9. Dezember 2019

Informationen zu „United 4 Rescue", Kampagnenmaterial und Spendenkonto: www.united4rescue.com