Mein persönliches Friday for Future

Ich heiße Franzi, bin 19 Jahre alt und komme aus einem beschaulichen Dörfchen nahe Bamberg. Seit September 2018 arbeite ich nun schon als Freiwillige bei der Umweltstation Liasgrube in Unterstürmig. Nach dem Abitur habe ich mich erstmal gegen ein Studium und für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) entschieden. Ich wollte einfach etwas machen, was mir, der Umwelt und meinen Mitmenschen Positives bringt. Ich wollte sozusagen meine persönlichen „Friday for Future“-Gedanken in die Tat umsetzen. Zudem ist ein FÖJ, meiner Meinung nach, eine sinnvolle Art und Weise, die Zeit bis zum Studium oder Ausbildung zu überbrücken. Mein FÖJ hat mir definitiv genug Möglichkeiten geboten, in die unterschiedlichsten Berufsfelder zu schlüpfen. Von Pädagogin, Gärtnerin, Reinigungsfachkraft bis hin zur Biologin war alles mit dabei. Am meisten Spaß hat mir die Umweltbildung mit Kindern gemacht. Mit der Zeit bemerkte ich, wie verschieden die Persönlichkeiten der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe sind und auch, was alle gemeinsam haben. Letztendlich wollen alle (mich eingeschlossen) eine schöne Zeit mit viel Spaß und vielen neuen Eindrücken in der Liasgrube haben.

Neue Eindrücke konnte ich auch auf den fünf Seminaren, die alle FÖJler_innen während des freiwilligen Dienstes besuchen, sammeln. Hier lernten wir nicht nur den Klimawandel im Alltag zu bekämpfen oder für 30 Leute gleichzeitig zu kochen, sondern auch neue und super nette Menschen kennen. Außerdem machten wir Ausflüge in eine Biogasanlage oder zu einem Biobauernhof, bauten mal eben einen Steckstuhl aus Holz und verbrachten die Abende mit Gitarre und Gesang am Lagerfeuer. Wer also Lust auf ein unglaublich abwechslungsreiches Jahr mit neuen Bekanntschaften, neuen Erlebnissen und kein bisschen Langeweile hat, sollte sich bewerben. Infos gibt es auf www.foej-bayern.de

Ich wünsche allen, die sich bewerben und ein FÖJ machen, eine tolle Zeit und besonders ganz viel Spaß!
Eure Franziska Hahn

Foto: privat, F. Hahn