"Bunt ist cool"

Gemeinsam für Respekt, Fairness und Menschenwürde
Gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Antisemitismus

Das Fußballfest "Bunt ist cool" fand am Samstag, 02. Juli 2016, auf dem Clubgelände des 1. FC Nürnberg statt.

Mit dieser Sportveranstaltung setzt die Evangelische Jugend in Bayern seit mehreren Jahren ein positives Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Beim Fußballfest "Bunt ist cool" finden 7 verschiedene Kleinfeldturniere statt. Kooperationspartner 2016 waren der 1. FC Nürnberg und der Bayerische Fußballverband (BFV).

 

Eindrücke und Fotos vom letzten Fußballfest 2016 gibt es in der Bildergalerie unter http://ejb.de/subpages/buntistcool_2016/

Einen Bericht zum Fußballfest 2016 gibt es zum Nachlesen unter "Landesbischof kickt mit Jugendlichen für Respekt, Fairness und Menschenwürde"

Ansprechpartner:

Reinhold Schweiger (ej sport)
Amt für evang. Jugendarbeit
Hummelsteiner Weg 100, 90459 Nürnberg
Telefon: 0911-4304 252, Fax: 0911-4304 295
schweiger[at]ejb.de

Selbstverpflichtung

Selbstverpflichtung

Ihr wollt als Mannschaft die Selbstverpflichtung gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus in der Gesellschaft und im Sport unterschreiben, dann ladet sie hier herunter.

Als Sportlerin oder Sportler trete ich ein für Fairness, Respekt und Menschenwürde. Deshalb verpflichte ich mich:

  • meine Mit- und Gegenspieler als Partner zu achten
  • bei Sportveranstaltungen niemanden zu diskriminieren wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung oder Behinderung
  • keine rassistischen oder andere beleidigende Schimpfwörter zu verwenden
  • fair zu bleiben – auch wenn ich verliere

Ich will nicht wegschauen, sondern mich einmischen, wenn andere rassistische,
fremdenfeindliche oder diskriminierende Parolen äußern oder verbreiten.
Beim Sport und in meinem sozialen Umfeld will ich Zivilcourage zeigen, um damit positive Zeichen zu setzen.
Selbstverpflichtung für Respekt, für Fairness, für Menschenwürde
Ich verpflichte mich:

  • meine Mit- und Gegenspieler als Partner zu achten
  • bei Sportveranstaltungen niemanden zu diskriminieren wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung oder Behinderung
  • keine rassistischen oder andere beleidigende Schimpfwörter zu verwenden
  • fair zu bleiben – auch wenn ich verliere

Hintergrund zu "Bunt ist cool"

Hintergrund zu "Bunt ist cool"

„Bunt ist cool“ findet seit 2007 statt. Das Fußballfest ist ein Modellbeispiel für ein „buntes Miteinander von Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und unterschiedlichsten Kulturen.“

Die Sportlerinnen und Sportler der Evangelischen Jugend in Bayern treten für ein respektvolles Miteinander sowie gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ein und erklären sich mit Menschen egal welcher sozialen und kulturellen Herkunft solidarisch. Deshalb engagieren sie sich für Fairness, Respekt, gegenseitige Achtung und Toleranz. Bewegung macht Freude und fördert die Gemeinschaft.

Bei ej-sport zählen nicht allein Punkte oder Tore, sondern die Begegnung untereinander. Keiner soll ausgegrenzt werden, weil er zu schwach, zu langsam, behindert oder einfach nur anders ist. Gerade im Zusammenhang mit dem Sport werden oftmals unbedachte Äußerungen und Handlungen mit „verletzender“ Wirkung gezeigt. Durch die Begegnung und das gemeinsame Sport treiben werden Grenzen überwunden und Barrieren abgebaut sowie Alternativen in Konfliktsituationen aufgezeigt. Es wird eine andere Kultur des Miteinanders eingeübt, die von Respekt und Fairness geprägt ist.

Dazu wurde eine Resolution verabschiedet, die für alle Mannschaften verpflichtend ist.

 

Film "Bunt ist cool 2009"