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Liebe Leserin, lieber Leser,

"Refugees Welcome!" So lautete die Botschaft in den vergangenen Tagen und Wochen. Vielerorts entstand eine Willkommenskultur für Flüchtlinge und die Bilder in den Medien bewegten viele Menschen in unserem Land.

Unglaublich, wie viele sich spontan engagiert haben. Doch die Situation ist nach wie vor mehr als angespannt und es fehlen überall Unterbringungs-möglichkeiten. Auf der Suche nach Raum für Flüchtlinge fragt die Landeskirche, ob es auch im Bereich der Jugendarbeit übergangsweise Räume für die Unterbringung von Flüchtlingen gibt. Dabei geht es v.a. um Gruppenunterbringungen sowohl für die Erstaufnahme als auch für die Folgeunterbringung.

Die gegenwärtige Dramatik der Situation muss sicher nicht weiter beschrieben werden. Doch in dem kommenden Winterhalbjahr darf es nicht zu katastrophalen Zuständen kommen. Wir wissen, dass sich viele von Euch schon intensiv mit der Situation der Flüchtlinge beschäftigt und sich in unterschiedlicher Weise engagiert haben: Es geht uns allen darum, Flüchtlingen wirksam zu helfen. Weitere Hinweise und Verlautbarungen findet Ihr in diesem Newsletter.

Die meisten haben gerade ihre Ferienmaßnahmen abgeschlossen und sind aus dem Urlaub gekommen. Wir wünschen Euch für den Start in den Herbst viel Kraft, Ausdauer und Freude.

Christina Frey-Scholz
Öffentlichkeitsarbeit

 

Unterbringung für Flüchtlinge

Im Amt für Jugendarbeit ging die Anfrage aus dem Landeskirchenamt nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge im Bereich der Jugendarbeit ein. Dabei geht es um Räume, die dafür übergangsweise geeignet wären. Gesucht werden Gruppenunterkünfte ab 20 Personen (nicht um freie Mietwohnungen), die ohne großen Aufwand adäquate Wohn-, Schlaf-, Sanitär- und Kochmöglichkeiten bieten.

Die Betreuung der Bewohner/-innen muss dabei nicht übernommen werden. Es geht auch nicht um „Kirchenasyl“ oder Ähnliches, sondern nur um Räumlichkeiten, die vorübergehend und gegen übliche kommunale Kostenerstattung genutzt werden können!

Rückmeldung: Christof Bär, Amt für evang. Jugendarbeit, Tel: 0911 4304-245, baer@ejb.de

Sollten einige von Euch bereits Unterkünfte anbieten oder vermittelt haben, bitten wir um eine kurze Rückmeldung. Gerne können sich auch diejenigen melden, die ihre Möglichkeiten geprüft haben und nichts anbieten können, da auch diese Bemühungen aussagekräftig sind.

 

Unterstützung durch die Landeskirche

Für eventuell notwendige Verhandlungen im kommunalen Bereich, bei kleineren Ausstattungsfragen, bei der rechtlichen Klärung etc. sagt das Landeskirchenamt schnelle und fachliche Unterstützung zu.
Mit einem Rundschreiben hat sich die Landeskirche auch an alle Dekanate gewandt, mit der Bitte, "Raum für Flüchtlinge zu schaffen".

Soweit eine Zweckbindung durch die Förderung des BJR besteht, unterstützen wir Euch gerne bei der Klärung der Fragen.
Ansprechpartner: Christof Bär

 

Weitere Informationen

Zur aktuellen Situation der Flüchtlinge haben die leitenden Geistlichen der EKD eine Erklärung herausgegeben.

Die Landesjugendkammer engagiert sich seit über zwei Jahren unter dem Motto "Flüchtlinge brauchen Freunde" und setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation junger Flüchtlinge ein.
Die Stiftung Evangelische Jugendarbeit fördert dazu Projekte.

"Flüchtlingen wirksam helfen, Fluchtgründe nachhaltig beseitigen", fordert auch die aej.

Mit dem Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ will der BJR Strukturen schaffen, die es jungen Flüchtlingen ermöglichen an der Jugendarbeit zu partizipieren.

Impressum

Herausgeber:

Amt für Jugendarbeit der
Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Postfach 450131, 90212 Nürnberg
afj@ejb.de
www.ejb.de

Redaktion:

Öffentlichkeitsreferat
Christina Frey-Scholz (verantwortlich), Ute Markel

Fon 09 11 43 04-284
und 09 11 43 04-257

Kontakt:

afj-news@ejb.de

Design & Technische Umsetzung
Katja Pelzner, Philipp Frobel

Der Newsletter ist ein kostenloser Service des Amtes für evangelische Jugendarbeit.

Erscheinungsweise: monatlich

Archiv: www.ejb.de

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