Blick durch die Linse - zeig, was für Dich Nächstenliebe ist!

Gesichter sehen wir in Zeiten der Pandemie oft nur mit Masken bedeckt. Und die Gesichter der Nächstenliebe? Wie und wo zeigen sie sich? Wir finden sie dort, wo ein Mensch einem anderen
Menschen vorbehaltlos hilft, auf der Straße und auf Plätzen, bei unseren Freunden, in der Familie,
in der Nachbarschaft, der Schule oder am Arbeitsplatz.

Mit Nächstenliebe wenden wir uns den Menschen ohne Wertung, Hintergedanken oder eigenem Profitdenken zu, einfach nur weil sie Menschen sind. Gerade in den herausfordernden Zeiten der Pandemie und der Radikalisierung einzelner gesellschaftlicher Gruppen muss das Konzept der Nächstenliebe im Alltag neu in den Fokus rücken werden.

Der Lagois Fotopreis ist mit 2.500,- Euro dotiert.

Der Jugendfotopreis wird von der Stiftung Evang. Jugendarbeit in Bayern mit fünfmal 300,- Euro gefördert.

Preisträgerinnen

Obdachlosen ein Gesicht geben.
Theresa Kietzmann
aus Schwerin begleitete die Barber Angels Brotherhood, Friseure, die Obdachlosen auf der Straße die Haare schneiden. Für diese Menschen, die schon lange keinen Haarschnitt mehr hatten, waren die Barber Angels echte Engel. Theresa hat diesen Moment der gelebten Nächstenliebe mit viel Feingefühl festgehalten. Kietzmann über ihr Projekt

Ich kann Leben retten - aus scheinbar normalen Handlungen etwas Besonderes machen.
Lena Reese
aus München zeigt, wie ihre Freunde Nächstenliebe praktizieren, etwa beim Blutspenden, Gebärdensprache lernen oder Einkaufen für andere. Lena ist es gelungen mit ihren Bildern zu zeigen, wie positiv ihre Freunde den Nächsten in den Blick nehmen. Das Titelfoto ist ebenfalls von Lena Reese.
Lena Reese im Kurzinterview

Die Sehnsucht nach Berührung.
Angelina Schlosser
aus Straubing greift mit ihren Bildern die Grundfragen von Nähe und Distanz zwischen den Generationen auf. Gerade während der Pandemie, als sich Alt und Jung so sehr nach Nähe sehnten, berührt sie mit ihren Bildern. Sie drücken Liebe und Nähe aus. Sie fotografierte ihre Besuche bei ihrer Oma während des Lockdowns. Angelina Schlosser im Kurzinterview

Ausschnitte aus dem Alltag von  "KIMI".
Pia Pascale Heer
aus Stuttgart enttabuisiert das Thema Behinderung und stellt Fürsorge, Vertrauen und Geborgenheit ins Zentrum. Die Fotos berühren und laden beim Betrachten zu einem offenen, empathischen und ehrlichen Umgang mit Behinderten ein. Die Fotografien begleitete ein Jahr lang ihre schwerstbehinderte Schwester und erzählt von ihrem Alltag.
Pia Pascale Heer über ihr Projekt

"EssensAusgabeMontag"
Clara Lucie Stöhr und Nadine Waibl
aus München erzählen, wie die Helfenden bei der Essensausgabe zupacken und für andere im Stadtviertel da sind. Alle Fotos erzählen eindrücklich, wie die Helfenden zupacken und für Bedürftige im Stadtteil da sind. Clara und Nadine begleiteten das Projekt der Versöhnungskirche während des Lockdowns.
Clara Lucie Stöhr und Nadine Waibl über ihr Projekt

Jury

Marlene Altenmüller
Die 27-jährige Marlene Altenmüller ist Vorsitzende der Ehrenamtlichenvertretung der Evang. Jugend in Bayern (Landesjugendkonvent). Marlene ist Psychologin und Kunsthistorikerin und forscht u.a. zu Kunst- und Ästhetikwahrnehmung und der Wirkung von Kriegsfotografie. Sie promoviert und arbeitet an der LMU in München.

Melanie Ott
Die 24-jährige Melanie Ott ist als Ehrenamtliche im Geschäftsführenden Ausschuss und im Ressort „Öffentlichkeitsarbeit“ der Landesjugendkammer. Außerdem ist sie im Leitenden Kreis gewählte Vertreterin des Landesjugendkonvents. Die Ehrenamtliche aus dem Dekanat Hersbruck ist Lehramtsanwärterin und vollzieht an einer Grundschule in Nürnberg ihr Referendariat.

Tobias Creutzner
Tobias Creutzner ist 31 Jahre alt, studiert Soziale Arbeit in Nürnberg, kommt aus Unterfranken und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand der Stiftung der EJB. Die Gesichter der Nächstenliebe sind so vielfältig und facettenreich, dass er sehr gespannt darauf ist, die Einsendungen bis ins kleinste Detail zu erforschen und zu erfühlen, besonders die Arbeiten der jungen Menschen, die oft einen ganz anderen Blick auf ihre Umwelt haben.

Lorenz Schuster
Lorenz Schuster ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Projekte in der Evangelischen Jugend München.
Ohne Kamera verlässt er nicht das Haus und auf keinen Fall eine Veranstaltung.
Das Beste an der Fotografie ist die Möglichkeit, die Welt durch die Augen einer anderen Person sehen zu können.

Benjamin Greim
Benjamin Greim ist Referent für Gesellschaft und Sozialtethik im Amt für evangelische Jugendarbeit. Der Religionspädagoge ist immer auf der Suche nach neuen Methoden, die Botschaft und Wirkung der Nächstenliebe Jugendlichen nahezubringen. Er begleitet die Kampagne „Die Welt ist bunt- Gott sei Dank“ der Evangelischen Jugend in Bayern. Nach dem Leitsatz „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!“ ist er Teil des Organisationsteams des Lagois Jugendfotopreises 2021.

Leonard Rössert
Leonard Rössert aus München ist Preisträger des Lagois Jugendpreises 2019. Er studiert seit 2019 Medieninformatik an der LMU München, Nebenfach Mediengestaltung. Gerade ar­beitet er in der Content Erstellung als Fotograf und Grafiker, vor allem für digitale Medien und Social Media. Dafür erstellt er Portraits und hochwertige Produktfotos. 2020 hat er seine Begeisterung für die analoge Fotografie entdeckt. Für ein do­kumentarisches Projekt mit Freunden hat er mit bis zu 70 Jahre alten Kameras gearbeitet. Dadurch hat er ein umfassen­deres Bild der historischen und modernen Fotografie erhalten.

Kooperationspartner

Kontakt


Jugendfotopreis
Evang. Jugend in Bayern
Christina Frey-Scholz
Benjamin Greim
jugendfotopreis[at]ejb.de
www.ejb.de

Lagois Fotopreis
Evang. Presseverband Bayern
lagois[at]epv.de
www.martin-lagois.de

Termine