Jugendarbeit und Corona

Das Amt für evang. Jugendarbeit stellt Informationen, Handlungsempfehlungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) für die evangelische Jugendarbeit in Bayern bereit. Wir möchten Euch mit dieser Seite über die aktuellen Regelungen rund um "Corona und Jugendarbeit" auf dem Laufenden halten und Euch mit Informationen und Tipps versorgen.

Was ist aktuell?

Online-Austausch & Infos

Auf'n Kaffee

Mit unserem Format „Auf’n Kaffee“ lädt das Amt für Jugendarbeit zu einem kollegialen Austausch ein. Leider nicht ins AfJ,...

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Erleichterung bei freiwilligen weitergehenden Zugangsbeschränkungen: In der Verordnung zur Änderung des 14. BayIfSMV vom 5....

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Am  7. Juni sind weitreichende Lockerungen in Kraft getreten. Sinkende Inzidenzen lassen wieder mehr Jugendarbeit zu – auch...

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Aktuelle Empfehlungen und Regelungen

Kurz und kompakt - Jugendarbeit und Corona
Vorschriften, Regelungen und Checklisten
Stand: 13. Oktober 2021

Wir haben die geltenden Vorschriften und Regelungen in einer Übersicht zusammengestellt, verbunden mit ein paar konkreten Beispielen was das für z.B. eine Gruppenstunde oder Freizeit heißt.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Lesen und Beachten der angegeben §§ und das Beachten aktueller Entwicklungen und Anpassungen dennoch nötig ist!

In der Verordnung zur Änderung des 14. BayIfSMV vom 5. Oktober 2021 werden u.a. die Erleichterungen bei freiwilligen weitergehenden Zugangsbeschränkungen dargestellt.

 

Grundsätzliches

  • Am 2. September 2021 ist die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) in Kraft getreten, diese wurde mit Inkrafttreten der Verordnung zur Änderung der 14. BayIfSMV am 5. Oktober 2021 bis zum 29. Oktober 2021 verlängert.
  • Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung folgt weiterhin einer anderen Systematik als die bisherigen Verordnungen.
  • Die örtliche 7-Tage-Inzidenz spielt eine untergeordnete Rolle, maßgeblich ist die sogenannte Krankenhausampel (landesweite coronabedingte Krankenhauseinweisung und Intensivbettenbelegung).
  • Im Moment steht die Ampel auf „grün“ (Stand: 7.09.21). Wenn die landesweiten Krankenhauseinweisungen steigen (gelb) oder es zu einer erhöhten Intensivbettenbelegung kommt (rot), ergreift die Staatsregierung weitere Maßnahmen. Diese werden dann zusätzlich öffentlich bekannt gegeben. Es ist also wichtiger denn je, die aktuellen Entwicklungen auf mehreren Ebenen im Blick zu behalten!
  • Personenobergrenzen fallen praktisch weg, Sonderregelungen gibt es nur noch bei Großveranstaltungen ab 1.000 Personen.
  • Grundsätzlich müssen weiterhin Schutz- und Hygienekonzepte für den Veranstaltungsort beachtet und/oder erstellt werden. Wichtige Ausnahme für die Jugendarbeit: Die Pflicht zu Erstellung eines individuellen Infektionsschutzkonzeptes nach §6 der 14. BaylfSMV (Schutz- und Hygienekonzept) entfällt, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen erfasst. (Dies heißt, dass man sich auf das Konzept beispielsweise des Gemeindehauses oder der eigenen Jugendräume beziehen kann und nicht für jede Maßnahme ein extra Konzept erstellen muss.)
  • Achtung: andere Rahmenkonzepte für z.B. Sport, Beherbergung und/oder Gastronomie beachten.

Wenn die Krankenhausampel auf „grün“ steht gilt:

Maskenpflicht für Innen nach §2 der 14. BaylfSMV:

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen.
  • An festen Sitz- oder Stehplätzen und bei Einhaltung des 1,5 Meter Abstandes kann die Maske abgenommen werden. Kinder bis zum 6. Geburtstag bleiben weiterhin von der Maskenpflicht befreit.
  • Draußen gilt grundsätzlich keine Maskenpflicht.

„3G-Regel“ für drinnen:

  • Gilt ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 im Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt.
  • Der Zugang zu geschlossenen Räumen ist dann nur mit einem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) erlaubt.
  • Wichtig: Kinder bis zum 6. Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder und Schüler_innen mit regelmäßiger Testung im Rahmen der Schule sind getesteten Personen gleichgestellt.
  • Bei Übernachtungen ist nach dem 3G-Nachweis bei Ankunft ein zusätzlicher Test alle 72 Stunden erforderlich (entfällt für Geimpfte und Genesene).

Erleichterung bei freiwilligen weitergehenden Zugangsbeschränkungen:

  • Die 2G und 3G+ Regelungen sind eine freiwillige Entscheidung jedes Veranstalters bzw. Trägers.
  • Sie sind überall dort anwendbar, wo bisher 3G galt.
  • Bei 2G und 3G+ entfallen die Maskenpflicht und der Mindestabstand.
  • Bei Anwendung einer der beiden Regelungen muss deutlich und im Vorfeld darauf hingewiesen werden (z.B. in der Ausschreibung, auf der Homepage etc.).
  • Wirksame Zugangskontrollen sind zu überlegen und entsprechend umzusetzen.
  • Die Absicht eine 2G oder 3G+ Veranstaltung zu machen, muss der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab angezeigt werden.
  • 2G bedeutet: nur Geimpfte, Genesene und Personen, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, haben Zutritt zur Maßnahme oder Veranstaltung.
  • 3G+ bedeutet:  nur Geimpfte, Genesene, Personen unter 12 Jahren (siehe oben) und Personen, die einen PCR/POC-PCR/Nukleinsäureamplikationstechniktest nicht älter als 48 Stunden vorlegen, haben Zutritt zur Maßnahme oder Veranstaltung. (Schüler_innen gelten nach Vorlage des Schüler_innenausweises nach oben beschriebenem Maßstab als getestet).

Kontaktdatenerfassung nach §5 der 14. BaylfSMV:

  • Relevant sind hier die Pflicht zur Kontakterfassung in der Gastronomie, bei Angeboten mit Übernachtungen bzw. für den Beherbergungsbetrieb und bei Tagungen und Kongressen.

Wenn die Krankenhausampel auf „gelb“ steht gilt:

  • Die Staatsregierung entscheidet über weitere Maßnahmen.
  • Diese werden öffentlich bekannt gegeben und sind zu beachten.
  • Eine aktuelle Version des „kurz und kompakt“ wird zeitnah veröffentlicht.

Wenn die Krankenhausampel auf „rot“ steht gilt:

  • Die Staatsregierung entscheidet über weitere Maßnahmen.
  • Diese werden öffentlich bekannt gegeben und sind zu beachten.
  • Eine aktuelle Version des „kurz und kompakt“ wird zeitnah veröffentlicht.

Dokumentation der Teilnahme zur Kontaktverfolgung:

  • Für die kontaktfreie und sichere Erfassung der Teilnahme an einer konkreten Veranstaltung (wo nötig) kann die Luca-App verwendet werden. Über das Scannen eines QR-Codes ist hier eine einfache Möglichkeit der Dokumentation und Kontaktverfolgung im Sinne des §5 der
    14. BayIfSMV möglich.
  • Für Teilnehmende z.B. ohne Handy muss (weiterhin und wo nötig) die schriftliche Dokumentation der Teilnahme gewährleistet werden.

 

Für z.B. Gruppenstunden (auch mit Konfis), Gremiensitzungen oder sonstigen Treffen mit absehbarem Personenkreis gilt demnach:

  • Draußen keine Maske und kein 3G-Nachweis
  • Drinnen ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht, außer an festen Sitz- oder Stehplätzen und bei 1,5 Metern Abstand.
  • 3G-Nachweis ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 für Innen (Regelung für Kinder unter 6 Jahre und Schüler_innen beachten, s.o.)
  • Bei freiwilligem 2G oder 3G+ entfällt Maskenpflicht und Abstand (bitte beachten: zuständige Kreisverwaltungsbehörde informieren)
  • Kein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erforderlich (bis 100 Personen)
  • Keine Kontaktverfolgung notwendig
  • Gemeinsames Essen und Kochen ist grundsätzlich möglich. (Achtung, hier könnte sich die Pflicht der Kontaktverfolgung ergeben.) Der Verzehr mitgebrachter Verpflegung ist aber ohne Kontaktverfolgung möglich! Rahmenkonzept Gastronomie beachten!

Für z.B. Tagesmaßnahmen und Tagesausflüge ohne Übernachtung gilt demnach:

  • Siehe oben (Gruppenstunde)
  • Zusätzlich ist das Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Personennahverkehr und/oder in anderen geschlossenen Fahrzeugbereichen zu beachten.  

Für z.B. Grundkurse, (Wochenend-)Freizeiten und sonstige Maßnahmen mit Übernachtung gilt demnach:

  • 3G-Nachweis bei Ankunft und (bei längeren Maßnahmen), alle 72 Stunden weitere Testung (ausgenommen Geimpfte und Genesene)
  • Draußen keine Maske
  • Drinnen ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht, außer an festen Sitz- oder Stehplätzen und bei 1,5 Metern Abstand.
  • Bei freiwilligem 2G oder 3 G+ entfällt die Maskenpflicht und der Abstand (bitte beachten: zuständige Kreisverwaltungsbehörde informieren)
  • Kontaktverfolgung notwendig
  • Kein individuelles Schutz- und Hygienekonzept für Maßnahmen unter 100 Personen notwendig. Es gilt das Infektionsschutzkonzept der Übernachtungseinrichtung.
  • Rahmenkonzeption Beherbergung und Gastronomie beachten.

Zusammengefasst auf der Grundlage der Empfehlungen des BJR.

Informationen als pdf-Dateien zum Download:
Kurz und kompakt - Jugendarbeit und Corona. Vorschriften, Regelungen und Checklisten

Weiterführende Informationen finden sich unter:
www.bjr.de/Corona  
https://corona.bayern-evangelisch.de/empfehlung.php

Freizeiten in Zeiten der Corona-Pandemie
Die Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in Deutschland (aej) hat einen Appell an Entscheidungsträger_innen auf Landes- und Bundesebene zur Schaffung von verlässlichen Planungsperspektiven und Rahmenbedingungen gerichtet.


Die Empfehlungen für die Sommerferien in Bayern als Grundlage für alle Maßnahmen, egal ob Zeltlager, eintägige- oder mehrtägige Angebote vom 12. Juli 2021

Die überarbeiteten und aktualisierten Empfehlungen des BJR für Hygienekonzepte in der Jugendarbeit vom 10. Juni 2021

Häufig gestellte Fragen (FAQ) Der Bayerische Jugendring hat Antworten sowie Links zu Anworten auf häufige Fragen aus der Jugendarbeit im Zusammenhang mit der Coronapandemie und den Maßnahmen dazu zusammengestellt.

FAQ's der ELKB zu den wichtigsten Fragen zum Reiserecht und zur Stornierung von Maßnahmen

Förderungen

Härtefallregelungen für alle im Amt für Jugendarbeit geförderten Maßnahmen

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Maßnahmen ausgefallen, die sowohl aus Mitteln des Kinder- und Jugendprogamms der bayerischen Staatsregierung als auch aus kirchlichen Mitteln gefördert worden wären. Fehlende finanzielle Mittel auf Grund abgesagter oder verschobener Maßnahmen stellen viele von Euch vor schwerwiegende Fragestellungen und begründen damit den Härtefall, der Voraussetzung für die eine Förderung ist. Für die Erleichterung der Antragstellung haben wir für Handreichungen erstellt.
Auf unserer Zuschussseite sind alle Unterlagen für die Bezuschussung zu finden. 

Online-Schulungen für Juleica

Schulungen für die Verlängerung von Juleicas (Fortbildungen) können komplett als online-Angebot durchgeführt werden und werden als solche anerkannt, wenn die Juleica-Qualitätsstandards eingehalten werden. Hier ist darauf zu achten, dass die Themen auch angemessen in einer Online-Veranstaltung behandelt werden können.

Die Juleica-Grundausbildung kann aus einer Kombination von Online-Einheiten und gemeinsames Arbeiten an einem physischen Ort bestehen. Mindestens ein Drittel der gesamten Schulungszeit muss als Präsenzveranstaltung absolviert werden. Unabhängig vom genutzten Medium und der Methodik im Online-Teil muss darauf geachtet werden, dass die Verteilung der Themen auf die Präsenzveranstaltung und die Online-Kurse inhaltlich und methodisch sinnvoll geschieht. Neben den praktischen Elementen der Juleica gibt es Themenbereiche, wie z.B. die Vermittlung von Leitungskompetenzen und Gruppenpädagogik oder der Bereich der Prävention in der Jugendarbeit, die über eine Präsenzveranstaltung besser bearbeitet werden können. (Vollständiger Originaltext auf der Website des BJR/Corona/FAQ/Juleica)

Bezuschussung von Online- und Mischformaten (AEJ und JBM)

Um den vielen ausgefallenen Veranstaltungen etwas entgegenzusetzen und die Qualität von Jugendarbeit weiterhin sicherzustellen, hat der Landesvorstand des BJR beschlossen, dass mit sofortiger Wirkung reine Onlineformate aber auch gemischte Formate über AEJ und JBM gefördert werden können. Auf unserer Zuschussseite sind alle Unterlagen und Informationen zur Bezuschussung, aber auch hilfreiche Links zu finden. 

Hilfen für die Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten

Aufgrund der Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie sind viele Bildungseinrichtungen und Tagungs- und Freizeitenhäuser wirtschaftlich bedroht. Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung sowie der Kinder- und Jugendarbeit durch ein weiteres Sonderprogramm.
Evangelische Tagungs- und Freizeithäuser, die freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe sind sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts (K.ö.d.R.), also Unterkünfte in Trägerschaft von Kirchen und Gemeinden, reichen ihre Anträge über die aej ein. Die Antragstellung ist ab sofort möglich.

Antragstellung
Antrag senden an: haeuserfoerderung[at]aej-online.de
Antragsfrist bei der aej ist der 5. April 2021.
Weitere Informationen und Beratung:  www.evangelische-jugend.de

Stiftung Evangelische Jugendarbeit in Bayern

Mit Sonderförderprogramm "Gemeinsam durchstarten #Gemeinsam_durchstarten "  stellt die Stiftung Evangelische Jugendarbeit in Bayern mit insgesamt 5.000,- EUR eine Fördersumme zur Verfügung, um die Arbeit Evangelischer Jugend in Bayern während der Einschränkungen bedingt durch das Corona-Virus am Laufen zu halten und danach wieder in Schwung zu bringen. www.stiftung.ejb.de

Staatliche Förderung für u.a. Einrichtungen der Jugendarbeit

Es ist eine Förderung  bis max. 10.000 Euro möglich. www.zbfs.bayern.de/foerderung/corona-programm-soziales

Aktionen

Auf'n Kaffee - Kollegialer Austausch

Corona und die Folgen werfen für die Jugendarbeit vor Ort viele Fragen auf, z.B. „Dürfen wir Weihnachtsfeiern anbieten? Was machen, wenn es einen lokalen Lockdown gibt?“ Mit unserem neuen Format „Auf’n Kaffee“ lädt das Amt für Jugendarbeit zu einem kollegialen Austausch ein. Leider nicht ins AfJ, aber bei einem Kaffee, Tee oder während des Frühstücks bei Euch, per Zoom. Fühlt Euch ganz frei, bringt Euch mit Fragen und Informationen ein. www.ejb.de/aufnkaffee

Krisenteam

Krisenteam im Amt für evang. Jugendarbeit:
Tobias Fritsche, Landesjugendpfarrer
Ilona Schuhmacher, Referentin für Grundsatzfragen und Jugendpolitik
Christina Frey-Scholz, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Tobias Bernhard, Referent Fachstelle Konfi-Arbeit

Kontakt

Ilona Schuhmacher
Referentin für Grundsatzfragen & Jugendpolitik
0911 4304-268
0172 7670647
schuhmacher[at]ejb.de

Termine