Jugendarbeit und Corona

Das Amt für evang. Jugendarbeit stellt Informationen, Handlungsempfehlungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) für die evangelische Jugendarbeit in Bayern bereit. Wir möchten Euch mit dieser Seite über die aktuellen Regelungen rund um "Corona und Jugendarbeit" auf dem Laufenden halten und Euch mit Informationen und Tipps versorgen.

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Aktuelle Empfehlungen und Regelungen

Kurz und kompakt - Jugendarbeit und Corona
Vorschriften, Regelungen und Checklisten
Stand: 9. Juli 2021

Wir haben die geltenden Vorschriften und Regelungen in einer Übersicht zusammengestellt.
Checklisten mit den wichtigsten Punkten zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes in der Jugendarbeit nach §85 Abs. 2 Nr. 1 (SGB VIII) stellen wir ebenfalls zur Verfügung.

Grundsätzliches

  • Mit dem Wegfall der Bundesnotbremse wurde der Anwendungsbereich für Maßnahmen für eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 jetzt auf die 7-Tage-Inzidenz von 50 oder mehr geändert. 
  • Aus der strengen Abstandspflicht in § 22 ist mittlerweile eine „Soll- Bestimmung“ geworden, die Maskenpflicht bei Nichteinhaltung der Abstände bleibt dabei aber bestehen.
  • Für die maßgebliche 7-Tage-Inzidenz gilt § 1 Abs. 2 der 13. BayIfSMV. Danach muss der maßgebliche Schwellenwert drei Tage überschritten bzw. fünf Tage unterschritten werden. Maßgeblich sind dabei die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz ab 50 gilt:

  • Bei einem Inzidenzwert ab 50 gilt grundsätzlich § 22 Abs. 2 S. 1 und Abs. 1 der 13. BayIfSMV.
  • Angebote der Jugendarbeit in Präsenz sind zulässig.
  • Es ist ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept vorzuhalten.
  • Die Abstandsregelung von 1,5 Meter bleibt bestehen.
  • Die Maskenpflicht am Platz entfällt, bleibt aber dort relevant, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Es gibt keine generelle Personenzahlbegrenzung, diese ergibt sich weiterhin aus der zur Verfügung stehenden Raumkapazität wie im Schutz- und Hygienekonzept beschrieben.
  • Im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 6 Abs. 1 der 13. BayIfSMV können Kleingruppen (KG) mit maximal 10 Personen aus drei Haushalten gebildet werden.
  • Innerhalb dieser Kleingruppe gilt keine Masken- und Abstandspflicht, nur eine Abstandsempfehlung.
  • Werden mehrere Kleingruppen gebildet, müssen diese allerdings jeweils 1,5 Meter Abstand zueinander einhalten (also von KG zu KG) oder eine Maske tragen.
  • Die Kleingruppen sollten für die Dauer des Angebotes nicht gemischt werden.
  • Werden Kleingruppen gebildet, müssen die Kontaktdaten unbedingt erhoben werden, sonst gelten weiterhin Masken- und Abstandspflicht.
  • Bei Angeboten mit Verpflegung gilt § 15 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Gastronomie. Der Mindestabstand von 1,5 Metern am Tisch gilt nicht für Personen einer Kleingruppe (siehe oben). Zu beachten ist jedoch die Testpflicht nach §15 Abs. 1 Nr. 3 der BayIfSMV.
  • Bei Angeboten mit Übernachtung gilt zusätzlich § 16 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Beherbergung. Auch ist insbesondere die Testpflicht nach § 16 Nr. 1 und 2 der 13. BayIfSMV zu beachten.
  • Es können max. 10 Personen aus drei Haushalten in ein Zimmer/Zelt o.ä. Bitte hier die Regelung zur Bildung von Kleingruppen beachten.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 gilt:

  • Kleingruppen ohne Abstands- und Maskenpflicht können sich aus 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten bilden. Die Abstandsempfehlung bleibt bestehen.
  • Werden mehrere Kleingruppen gebildet, müssen diese allerdings jeweils 1,5 Meter Abstand zueinander einhalten (also von KG zu KG) oder eine Maske tragen.
  • Die Kleingruppen sollten für die Dauer des Angebotes nicht gemischt werden.
  • Werden Kleingruppen gebildet, müssen die Kontaktdaten unbedingt erhoben werden, sonst gelten weiterhin Masken- und Abstandspflicht.
  • Bei Angeboten mit Verpflegung gilt § 15 der 13. BayIfSMV und das Hygienekonzept Gastronomie. Der Mindestabstand von 1,5 Metern am Tisch gilt nicht für Personen einer Kleingruppe. Die Testpflicht entfällt.  
  • Bei Maßnahmen mit Übernachtung ist lediglich einmalig bei Ankunft ein Negativtest (bzw. Nachweis für Geimpfte und Genesene) notwendig.
  • Zimmer/Zelte etc. können mit max. 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten belegt werden (siehe Beschreibung zu den Kleingruppen)

Dokumentation der Teilnahme zur Kontaktverfolgung:

  • Für die kontaktfreie und sichere Erfassung der Teilnahme an einer konkreten Veranstaltung kann die Luca-App verwendet werden. Über das Scannen eines QR-Codes ist hier eine einfache Möglichkeit der Dokumentation und Kontaktverfolgung im Sinne des §5 der
    13. BayIfSMV möglich.
  • Für Teilnehmende z.B. ohne Handy muss (weiterhin) die schriftliche Dokumentation der Teilnahme gewährleistet werden.

 

Checkliste/Leitfragen zur Erstellung eines Schutz und Hygienekonzeptes für Angebote, Maßnahmen oder Projekte

  • Klären, wo die Maßnahme stattfindet und sich das dort geltende Konzept für die Nutzung der entsprechenden Räumlichkeiten geben lassen
  • Zugänge zum Veranstaltungsort beschreiben, ggf. Laufwege markieren
  • Feste (Sitz)Plätze für die einzelnen Teilnehmenden ausweisen
  • Lüften fest einplanen (mind. 10 Minuten/60 Minuten)
  • AHA-Regeln kommunizieren und Einhaltung (möglichst) sicherstellen
  • Teilnahmeliste ausfüllen und/oder Teilnahme dokumentieren (Luca- und Corona-App)
  • Kann ich mit festen Kleingruppen innerhalb der Gruppe arbeiten?
  • Braucht es Material? Wenn ja, wie kann gewährleistet werden, dass jede_r sein eigenes Material hat?
  • Wissen alle Mitarbeitenden über die geltenden Regeln Bescheid?
  • Wie ist die An- und Abreise der Mitarbeitenden und Teilnehmenden?
  • Wie wird das Schutz- und Hygienekonzept an die Teilnehmenden/und Eltern kommuniziert?

Checkliste/Leifragen zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes für Einrichtungen/eigene Räumlichkeiten

  • Anzahl und Größe der Zugangsflächen und Zugangsmöglichkeiten beschreiben
  • Größe der zur Verfügung stehenden Räume (inkl. Toiletten, Küche und Außenanlagen legen die mögliche TN- Zahl fest.
  • Anzahl der Fahrradstellplätze und Parkplätze beachten
  • Wie kann Gruppenbildung vor und nach der Veranstaltung auf dem Gelände vermieden werden?
  • Ein- und Ausgänge inkl. Laufwege klar kennzeichnen 
  • Toilettennutzung und Sauberkeit/Desinfektion der Sanitärräume bedenken
  • Möglichkeit der Händedesinfektion gewährleisten
  • Lüftungskonzept überlegen und festlegen
  • Sind alle Regeln und Vorgaben für die Besucher_innen zugänglich und verständlich?

Zusammengefasst auf der Grundlage der Empfehlungen des BJR.

Informationen als pdf-Dateien zum Download:
Kurz und kompakt - Jugendarbeit und Corona. Vorschriften, Regelungen und Checklisten
Checklisten zur Erstellung von Schutz- und Hygienekonzepten

Weiterführende Informationen finden sich unter:
www.bjr.de/Corona  
https://corona.bayern-evangelisch.de/empfehlung.php

Freizeiten in Zeiten der Corona-Pandemie
Die Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in Deutschland (aej) hat einen Appell an Entscheidungsträger_innen auf Landes- und Bundesebene zur Schaffung von verlässlichen Planungsperspektiven und Rahmenbedingungen gerichtet.


Die Empfehlungen für die Sommerferien in Bayern als Grundlage für alle Maßnahmen, egal ob Zeltlager, eintägige- oder mehrtägige Angebote vom 12. Juli 2021

Die überarbeiteten und aktualisierten Empfehlungen des BJR für Hygienekonzepte in der Jugendarbeit vom 10. Juni 2021

Häufig gestellte Fragen (FAQ) Der Bayerische Jugendring hat Antworten sowie Links zu Anworten auf häufige Fragen aus der Jugendarbeit im Zusammenhang mit der Coronapandemie und den Maßnahmen dazu zusammengestellt.

FAQ's der ELKB zu den wichtigsten Fragen zum Reiserecht und zur Stornierung von Maßnahmen

Impfberechtigung in der Jugendarbeit

Für Ehrenamtliche und Hauptberufliche

Ehrenamtliche und hautberufliche Mitarbeiter_innen der evangelischen Jugendarbeit fallen unter die sogenannte dritte Impfpriorität. Für die Anmeldung im Impfzentrum ist das Feld „Kinder- und Jugendhilfe“ anzuklicken. Zum Impftermin muss eine offizielle Bestätigung mitgebracht werden, die eine aktive Tätigkeit im Bereich der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit nach SGB VIII § 11-13 bestätigt. Diese muss den Namen, das Geburtsdatum und eine konkrete Beschreibung der Tätigkeit enthalten. Die Vorlage findet Ihr hier. Sie gilt sowohl für ehrenamtliche, als auch für hauptberufliche Mitarbeiter_innen.

Hinweis:
Bestätigung für Hauptberufliche: Achtet bitte darauf, dass der Trägervertreter (also die/der Dekan_in; die/der geschäftsführende Pfarrer_in etc.) unterschreibt.
Bestätigung für Ehrenamtliche: Wir empfehlen, mit dem Trägervertreter zu vereinbaren, dass das Jugendwerk (oder vergleichbare Stellen) die Bestätigung ausstellen darf. Wir gehen davon aus, dass Ehrenamtliche ab 16 Jahren ausgebildet sind und z.B. einen Grundkurs/eine Juleica haben. Dies ist aber KEINE notwendige Voraussetzung für die Bestätigung einer Tätigkeit im Rahmen der kinder- und Jugendhilfe! Wer tätig in diesem Sinne ist, entscheiden die Verantwortlichen vor Ort.

Solltet Ihr Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, wendet Euch bitte an
Ilona Schuhmacher, Tel. 0911 4304-268, schuhmacher[at]ejb.de

Weiterführende Informationen findet Ihr auch auf der Website des BJR: www.bjr.de/corona

Impfbestätigung zum Dowload

Kinder-, Jugend- und Konfifreizeiten 2021

Eine Orientierungshilfe

„Das einzig Gewisse, ist die Ungewissheit“, so würden wir die momentane Situation kurz und knapp zusammenfassen. Was die nächsten Wochen und Monate bringen werden und was genau wann und wie möglich sein wird, lässt sich im Moment nicht sagen. Auch wenn wir keine verlässliche Planungssicherheit geben können, wollen wir allen bei der Vorbereitung von Freizeiten in der Jugend- und Konfiarbeit – anhand einiger Fragstellungen, Anregungen und Tipps - eine kleine Orientierungshilfe bieten, die bei der Entscheidung vor Ort, was die Durchführung von Freizeitmaßnahmen für Kinder, Jugendliche oder Konfis angeht, erleichtern soll:

  • Pfingstferien: Vor allem Bildungsformate, wie beispielsweise Grundkurse oder Jugendbildungsmaßnahmen, Konfi-Freizeiten und Klausuren in kleinen Gruppen sollten stattfinden können. Wir gehen davon aus, dass Übernachtungen unter Einhaltung strenger Schutz- und Hygienekonzepte möglich sein werden.
  • Sommerferien: Die Devise lautet: Macht, was (für Euch) möglich ist. Auch wenn wir grundsätzlich dazu raten, Freizeitmaßnahmen innerhalb Deutschlands zu planen, können unter bestimmten Voraussetzungen auch Auslandsmaßnahmen stattfinden. Die Entscheidung sollte mit allen Beteiligten (Träger, Eltern, Team etc.) gut abgesprochen sein.
  • Für Wochenend- und Konfi-Freizeiten in den Sommermonaten gelten die Regelungen entsprechend der tagesaktuell geltenden IfSMV.

Wir empfehlen dennoch, Alternativen einzuplanen.
Für die Pfingst-, Sommer- und Herbstferien gibt es wieder ein Sonderprogramm des BJR, das Angebote und Aktionen finanziell unterstützen kann.
Eine Checkliste für die Planung von Freizeitmaßnahmen hat die Evang. Jugend der Evang. Kirche in Mitteldeutschland erstellt.

Allgemeine Hinweise

  • Wir möchten gerne mit einer hoffnungsvollen Haltung in die nächsten Monate starten, so dass evangelische Jugendarbeit handlungsfähig, besonnen und verantwortungsvoll mit den ihr anvertrauten Kindern und Jugendlichen ihre Angebote und Freizeiten plant.
  • Wichtig ist, dass die örtlichen und regionalen Inzidenzwerte der Maßstab der Bewertung bleiben, ob, wie und in welcher Form eine Maßnahme stattfinden kann. Dabei ist nicht nur der Inzidenzwert des Ausgangsortes, sondern auch der Inzidenzwert des Zielortes entscheidend!
  • Eure bereits erarbeiteten Schutz- und Hygienekonzepte können eine gute Orientierung und Grundlage liefern. Beachtet: Gebuchte Häuser (egal ob Selbst-, Teil- oder Vollverpflegung) sind verpflichtet, Euch ein Hygienekonzept vorzulegen. Hier wird auch festgeschrieben, wie viele Leute das Haus tatsächlich aufnimmt. Beide Konzepte sollten dem Träger, den Eltern, dem verantwortlichen Team und den Teilnehmenden bekannt sein!
  • Nicht alles, was erlaubt ist, muss auch gemacht werden. Wir haben gelernt, dass Menschen sehr unterschiedlich mit dieser Krisensituation umgehen: Manche stehen in den Startlöchern für eine Auslandsfreizeit, andere planen Ein-Tagesmaßnahmen ohne Übernachtung für die Sommerferien. Beides ist völlig OK!
  • Achtet bei allen Planungen auch auf die eigenen Grenzen und Ressourcen.
  • Kommunikation ist vor allem in ungewissen Zeiten wichtiger denn je. Kommuniziert Überlegungen, Entscheidungen oder auch Unsicherheiten transparent und bindet ggf. Eltern und Teilnehmende in Entscheidungsprozesse mit ein - das erhöht die eigene Handlungsfähigkeit.
  • Klärt VORHER und frühzeitig mit Trägern und/oder den verantwortlichen Gremien/Stellen, welchen (finanziellen) Spielraum Ihr bei anfallenden Stornokosten verantworten könnt. Das erleichtert die Entscheidung und schafft Sicherheit.
  • Grundsätzlich gelten die in der jeweilig aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschriebenen Regelungen. Bitte auch örtliche Besonderheiten beachten.

  

Für Freizeiten im Inland gilt:

  • Behaltet die AGB und Stornobedingungen der abgeschlossenen Verträge im Blick und haltet Euch an vereinbarte Fristen bzw. Kostenrahmen.
  • Achtet auf den Inzidenzwert und die im entsprechenden Bundesland geltenden Regelungen und Bestimmungen.
  • Kommuniziert frühzeitig und transparent, unter welchen Voraussetzungen Kinder, Jugendliche oder Konfis an der Freizeitmaßnahme teilnehmen können.
  • Sprecht mit Teilnehmenden, Eltern und Verantwortlichen das Verfahren ab, falls während der Freizeit bei einem Teilnehmenden oder Teammitglied Symptome auftreten oder ein positives Testergebnis festgestellt wird.

  

Für Freizeiten im Ausland gilt:

  • Behaltet die AGB und Stornobedingungen der abgeschlossenen Verträge im Blick und haltet Euch an vereinbarte Fristen bzw. Kostenrahmen.
  • Informiert Euch regelmäßig über die Seite des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de/de) über aktuelle Reiswarnungen, die Vorgaben für das engsprechende Land oder die Region und über die aktuelle Diskussion wie z.B. „Reise-Impfpass“ oder Quarantäne und/oder Testregelungen.
  • Vor allem bei längeren Reisen sollte das Schutz- und Hygienekonzept genaue Regelungen für/während der Anreise beschreiben.
  • Kommuniziert frühzeitig und transparent, unter welchen Voraussetzungen die Kinder und Jugendlichen an der Freizeitmaßnahme teilnehmen können.
  • Sprecht mit Teilnehmenden, Eltern und Verantwortlichen das Verfahren ab, falls während der Freizeit bei einem Teilnehmenden oder Teammitglied Symptome auftreten oder ein positives Testergebnis festgestellt wird.

Wo finde ich weiterführende Informationen?

  • Hinweisen möchten wir auch auf die bereits bekannten und kommunizierten FAQ zum Reiserecht. Hier sind die wichtigsten Fragen zusammengefasst und juristisch beantwortet.
  • Hilfreiche Infos, Materialien zum Ausdrucken, Aufkleber, Plakate, Filme und Medien mit wichtigen Hygienetipps und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Coronavirus-Infektionen gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
  • Tragt Eure Ferienangebote in www.ejb-vernetzt.de ein. So können wir auch den Austausch untereinander fördern.

Die Orientierungshilfe als pdf

Kontakt: Ilona Schuhmacher

Hinweise und Tipps aus dem AfJ

Prüfschema für Veranstaltungen in der EJB Eine Hilfe bei der Entscheidung, ob eine Veranstaltung/Sitzung/Dienstreise durchgeführt werden soll und wenn ja in welcher Form (Stand: 27.10.2020)

Hygienekonzept des AfJ und Hinweisblatt mit den Hygieneregelungen für Fachtage können als Vorlage für Hygienekonzepte bzw. Veranstaltungen vor Ort dienen. (Stand: 16.10.2020)

Lecker essen? Mit Sicherheit!

Hinweis zur Regelung während des Teil-Lockdowns:

Wir empfehlen auf Verpflegungsangebote während des derzeitigen Teil-Lockdowns zu verzichten, da auch unsere Angebote an die Bestimmungen der Gastronomie gebunden sind. Hier dürfen im Moment ausschließlich Take away-Speisen angeboten werden. Wenn die Gastronomie wieder regulär geöffnet ist, ist auch eine Verpflegung im Rahmen der Angebote von Jugendarbeit wieder möglich. Die folgende Zusammenstellung zeigt, wie es dann gut und entsprechend der Bestimmungen gelingen kann:

Verpflegung unter „Coronabedingungen“ – Anregungen für die Praxis

Gemeinsames Essen ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Veranstaltungen. Um möglichst viel Sicherheit und Antworten auf Fragen geben zu können, wie eine Verpfle- gung unter geltenden Bestimmungen dennoch gelingen kann, fassen wir im Folgenden ein paar Ideen aus der Praxis zusammen. Damit regen wir an, sich der Frage nach Verpflegung pragmatisch und kreativ sowie möglichst fair und ökologisch zu nähern.
Für alle Fragen der Verpflegung ist das Hygienekonzept Gastronomie zu beachten: www.stmwi.bayern.de/service/publikationen/

Hier ein paar praktische Umsetzungsideen für eine Verpflegung an ein- oder mehrtägigen Veranstaltungen:

Eintägige bzw. punktuelle Verpflegung:

Getränke können grundsätzlich angeboten werden, wenn sie in verschlossenen Flaschen gereicht werden.

Heißgetränke wie Kaffee oder Tee können bereitgestellt werden, wenn es entweder einen entsprechenden Automaten gibt oder wenn sie aus Kannen von einer Person (mit Mund- schutz) ausgegeben werden. Hier sind entsprechend die Geschirrnutzungsregeln der einzel- nen Häuser/Orte zu beachten. Sollte eine Geschirrnutzung nicht möglich sein, haben wir in der Konfi- bzw. Jugendarbeit gute Erfahrung gemacht mit der Bitte, sich Tasse und/oder Geschirr (inkl. Besteck) selbst mitzubringen.

Idee: „To-Go“ Becher mit einem netten Spruch oder Logo herstellen lassen und ausgeben. Das ist günstig, klimaneutral möglich und ggf. über Zuschüsse refinanzierbar. Namentlich beschriftet können diese auch mehrfach von der gleichen Person benutzt werden (z.B. für regelmäßige Gruppen).

Essen sollte grundsätzlich einzeln verpackt sein, ansonsten muss es zentral verteilt werden.

Unser Tipp 1:
Viele Bäcker haben sich bereits darauf eingestellt und bieten einzeln in Tüten verpackte Ware (auf Bestellung) an.

Unser Tipp 2:
Selber Brotzeittüten packen, beispielsweise mit Gummibärchen oder auch sonstiger Verpfle- gung. Je nachdem, wie viel es sein soll, die Größe der (Papier)Tüte anpassen! Wenn darauf geachtet wird, dass nur eine Person (auf jeden Fall mit Mundschutz und ggf. mit Stoffhand- schuhen) die Tüten packt, können auch weiterhin Großpackungen, z.B. von Gummibärchen, verwendet werden, um unnötig Müll/Plastik zu vermeiden.

Unser Tipp 3:
Einzeln verpackte Snacks in Buffetform (bitte hier auf Plastik möglichst verzichten) oder auf Teller und abgedeckt auf die Plätze verteilen.

Essen und Snacks können dann zentral verteilt werden, wenn es eine feste Verteil-Person gibt: Hier raten wir, eine max. zwei Personen festzulegen, die sich sowohl um die Zubereitung, als auch die Ausgabe des Essens kümmern. Diese müssen Mundschutz tragen und es müssen ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Alternativ können auch Hand- schuhe getragen werden.

Auch kann bei der Ausgabe, beispielsweise von Brot, eine Zange verwendet werden, um den Kontakt zum Lebensmittel möglichst gering zu halten.

Unser Tipp:
Bei regelmäßigen (Gruppen)Angeboten kann überlegt werden, vorher bei den Teilnehmenden verschließbare Behälter einzusammeln und diese entsprechend zu befüllen.

Mehrtägige Veranstaltungen mit Selbstverpflegung:

Grundsätzlich gilt auch hier: Ein festes Küchenteam und so wenig wie möglich Personen, die mit dem Essen und der Zubereitung in Kontakt kommen. Auf die geltenden Hygieneregeln ist zu achten.
Hinweis: Dies gilt auch für das Abspülen, auch hier bitte nur feste Küchenteams einbinden!

Wir raten: Einfaches Essen kochen! (max. 2 „Elemente“)

Unser Tipp:
Salat und Nachtisch schmecken besonders gut aus kleinen Gläsern oder in kleinen Schüsseln.

Zentrale Ausgabestelle planen: Besonders zu überlegen ist die Essenausgabe. Hier sollten die Wege klar ausgewiesen sein und evtl. durch ein Einbahnsystem unterstützt werden. Essen am besten auf Teller oder Tabletts austeilen. Beim Essenholen auf Mund- und Nasenbede- ckung sowie auf Abstand achten.

Unser Tipp:
Gerade bei Kindern oder größeren Gruppen kann der „Anstellweg“ von kleinen Aufgaben, Rätseln oder interessanten Aushängen begleitet werden.

Idee: Frühstück auf Bestellung: Am Vorabend kann jeder ankreuzen und bekommt am Mor- gen individuell sein Frühstück auf den Teller/das Tablett gerichtet. Dabei können zum Beispiel Marmelade oder Honig in kleinen Schüsseln ausgegeben werden, ebenso Butter oder Ähnli- ches. Das spart Müll und lästige Einmalverpackungen.

Wenn es doch ein Buffet sein soll/muss: Möglichst mit Handschuhen und Mundschutz für alle und mit einem Buffetteil, der klar abgegrenzt ist. Auf die Einhaltung der Abstände sollte bei einem Buffet besonders geachtet werden. Dazu können Bodenmarkierungen ein guter Hinweis sein.

Im Speisesaal auf die Sitzordnung und die Bestuhlungspläne der Häuser achten.

Unser Tipp:
Die Leute zusammen an einen Tisch setzen, die sich ggf. eh schon ein Zimmer teilen.

„Anstellchaos“ vermeiden: Entweder tischweise aufrufen oder mit kleinen Quizfragen die Reihenfolge auslosen. Zettel mit Nummern ziehen oder andere „Rankingmöglichkeiten“ sind durchaus witzig und lockern die Stimmung etwas auf.

Noch ein paar Tipps, um nachhaltig zu bleiben:

Wo immer es geht, Bienenwachstücher zum Abdecken verwenden, diese kann man super in einer Aktion auch selber machen.

Gläser eignen sich wunderbar, um Essen auszugeben. Eine zentrale Sammelaktion kann hier schnell zu vielen Gläsern führen.

Wenn einzeln verpackte Lebensmittel (z.B. Schokoriegel) verwendet werden, dann auf fair gehandelte Produkte (z.B. aus dem Eine-Welt-Laden) zurückgreifen.

So gut es geht, auf Plastik verzichten. Es gibt z.B. auch günstige Stoffhandschuhe, die man waschen kann (für kleinere Gruppen).

Es ist NICHT erforderlich, alles in fertig portionierten Einzelverpackungen zu kaufen (z.B. Marmelade, Butter etc.). Bei einem klugen Ausgabekonzept (siehe oben) können Lebensmit- tel in Schlüsselchen oder direkt auf dem Teller ausgebeben werden.

Selbst mitgebrachte Tassen/Behältnisse benutzen und kein Einmalgeschirr, auch wenn es vermeintlich einfach ist.

Stand: 18.05.2021

pdf-Datei zum Download

Förderungen

Härtefallregelungen für alle im Amt für Jugendarbeit geförderten Maßnahmen

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Maßnahmen ausgefallen, die sowohl aus Mitteln des Kinder- und Jugendprogamms der bayerischen Staatsregierung als auch aus kirchlichen Mitteln gefördert worden wären. Fehlende finanzielle Mittel auf Grund abgesagter oder verschobener Maßnahmen stellen viele von Euch vor schwerwiegende Fragestellungen und begründen damit den Härtefall, der Voraussetzung für die eine Förderung ist. Für die Erleichterung der Antragstellung haben wir für Handreichungen erstellt.
Auf unserer Zuschussseite sind alle Unterlagen für die Bezuschussung zu finden. 

Online-Schulungen für Juleica

Schulungen für die Verlängerung von Juleicas (Fortbildungen) können komplett als online-Angebot durchgeführt werden und werden als solche anerkannt, wenn die Juleica-Qualitätsstandards eingehalten werden. Hier ist darauf zu achten, dass die Themen auch angemessen in einer Online-Veranstaltung behandelt werden können.

Die Juleica-Grundausbildung kann aus einer Kombination von Online-Einheiten und gemeinsames Arbeiten an einem physischen Ort bestehen. Mindestens ein Drittel der gesamten Schulungszeit muss als Präsenzveranstaltung absolviert werden. Unabhängig vom genutzten Medium und der Methodik im Online-Teil muss darauf geachtet werden, dass die Verteilung der Themen auf die Präsenzveranstaltung und die Online-Kurse inhaltlich und methodisch sinnvoll geschieht. Neben den praktischen Elementen der Juleica gibt es Themenbereiche, wie z.B. die Vermittlung von Leitungskompetenzen und Gruppenpädagogik oder der Bereich der Prävention in der Jugendarbeit, die über eine Präsenzveranstaltung besser bearbeitet werden können. (Vollständiger Originaltext auf der Website des BJR/Corona/FAQ/Juleica)

Bezuschussung von Online- und Mischformaten (AEJ und JBM)

Um den vielen ausgefallenen Veranstaltungen etwas entgegenzusetzen und die Qualität von Jugendarbeit weiterhin sicherzustellen, hat der Landesvorstand des BJR beschlossen, dass mit sofortiger Wirkung reine Onlineformate aber auch gemischte Formate über AEJ und JBM gefördert werden können. Auf unserer Zuschussseite sind alle Unterlagen und Informationen zur Bezuschussung, aber auch hilfreiche Links zu finden. 

Hilfen für die Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten

Aufgrund der Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie sind viele Bildungseinrichtungen und Tagungs- und Freizeitenhäuser wirtschaftlich bedroht. Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung sowie der Kinder- und Jugendarbeit durch ein weiteres Sonderprogramm.
Evangelische Tagungs- und Freizeithäuser, die freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe sind sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts (K.ö.d.R.), also Unterkünfte in Trägerschaft von Kirchen und Gemeinden, reichen ihre Anträge über die aej ein. Die Antragstellung ist ab sofort möglich.

Antragstellung
Antrag senden an: haeuserfoerderung[at]aej-online.de
Antragsfrist bei der aej ist der 5. April 2021.
Weitere Informationen und Beratung:  www.evangelische-jugend.de

Stiftung Evangelische Jugendarbeit in Bayern

Mit Sonderförderprogramm "Gemeinsam durchstarten #Gemeinsam_durchstarten "  stellt die Stiftung Evangelische Jugendarbeit in Bayern mit insgesamt 5.000,- EUR eine Fördersumme zur Verfügung, um die Arbeit Evangelischer Jugend in Bayern während der Einschränkungen bedingt durch das Corona-Virus am Laufen zu halten und danach wieder in Schwung zu bringen. www.stiftung.ejb.de

Staatliche Förderung für u.a. Einrichtungen der Jugendarbeit

Es ist eine Förderung  bis max. 10.000 Euro möglich. www.zbfs.bayern.de/foerderung/corona-programm-soziales

Aktionen

Auf'n Kaffee - Kollegialer Austausch

Corona und die Folgen werfen für die Jugendarbeit vor Ort viele Fragen auf, z.B. „Dürfen wir Weihnachtsfeiern anbieten? Was machen, wenn es einen lokalen Lockdown gibt?“ Mit unserem neuen Format „Auf’n Kaffee“ lädt das Amt für Jugendarbeit zu einem kollegialen Austausch ein. Leider nicht ins AfJ, aber bei einem Kaffee, Tee oder während des Frühstücks bei Euch, per Zoom. Fühlt Euch ganz frei, bringt Euch mit Fragen und Informationen ein. www.ejb.de/aufnkaffee

Krisenteam

Krisenteam im Amt für evang. Jugendarbeit:
Tobias Fritsche, Landesjugendpfarrer
Ilona Schuhmacher, Referentin für Grundsatzfragen und Jugendpolitik
Christina Frey-Scholz, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Tobias Bernhard, Referent Fachstelle Konfi-Arbeit

Kontakt

Ilona Schuhmacher
Referentin für Grundsatzfragen & Jugendpolitik
0911 4304-268
0172 7670647
schuhmacher[at]ejb.de

Termine